© Dr. Ralf Gunkel & Collegae, Essen
Die Fissurenversiegelung ist derzeit die beste Möglichkeit, bei Kindern und Jugendlichen die okklusale Kariesgefährdung zu minimieren.

Seit 1988 ist die Fissurenversiegelung in der Zahnheilkunde seitens der gesetzlichen Krankenkassen eingeführt worden.

Mit dieser für damalige Zeiten bahnbrechenden prophylaktischen Maßnahme konnte erstmals die okklusale Karies vor deren Entstehung vermieden werden.

Denn bei der Fissurenversiegelung wird mittels eines Kunststoffes der kautragende Anteil des Zahnes dauerhaft versiegelt, indem dieser mit den tiefen mittleren kariesgefährdeten Zahnanteilen chemisch verklebt wird.

Die Fissurenversiegelung wird nur hauchdünn auf dem Zahnanteil auftragen, daher entstehen beim Kauen keine Beeinträchtigungen oder Fehlkontakte.

Allerdings weist dieses Material einen Kauverschleiß auf. Daher muß es regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls erneuert werden.

Außerdem werden durch die Fissurenversiegelung die Nischenstellen für die Ansiedelung von kariesauslösenden  Bakterien verringert und daher ein günstigeres Mundmilieu erzeugt, welches ein geringeres Risiko beinhaltet, an Karies zu erkranken. 

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