|
Unter Biofilmen versteht man organisierte, lebensfähig vernetzte, umgebungsspezifische Auflagerungen von Bakterien, die sich gegenseitig begünstigen.
Dieser Biofilm kann durchaus symbiontisch mit der Umgebung korrespondieren, wie es bei Biofilmen im Darm durchaus zur Verdauung notwendig ist.
Er kann allerdings auch krankheitserregende Formen annehmen, wie es bei Biofilmen in entzündeten Zahnfleischtaschen anzutreffen ist.
Dieser Biofilm ist dann reich an entzündungsfördernden Bakterien, die von der Umgebung unterstützt und ernährt werden.
Hochpathogene Bakterien können sich allerdings nicht sofort, sondern erst nach einer Konfiguration des Biofilms von ungefähr drei Monaten stark etablieren.
Denn bei Beginn der Entstehung des Biofilms innerhalb von Zahnfleischtaschen gruppieren sich zunächst ungefährliche, in der Mundhöhle üblicherweise vorkommende Bakterien.
Erst im Laufe der Zeit schafft der Biofilm Bedingungen, die für die Anlagerung von hochpathogenen Bakterien günstig sind.
Beim Auftreten von aktiven blutenden Taschen werden wir auf Wunsch den Biofilm dieser Taschen mittels einer speziellen Aminosäure in einer Korngröße von 62 Mikrometer und kinetischer Energie ausstrahlen.
Dieser Biofilm hatte ganz offensichtlich zu viele für Sie pathologische Bakterien, die Ihr Immunsystem nicht kontrollieren konnte. Daher ist das Entzündungszeichen Blutung aufgetreten, wobei Sie selbst dieses beim Zähneputzen nicht bemerkt haben müssen, denn wir befunden in der Tiefe der Zahnfleischtaschen.
Die Entfernung des Biofilms aus der Tasche löst dieses Problem lokal für einen Zeitraum von drei Monaten. In dieser Zeit entsteht ein neuer Biofilm, der entweder nunmehr unschädlich für Sie ohne Entzündung ist, oder wieder entfernt werden muß.
Wenn Sie regelmäßig den entzündungsfördernden pathologischen Biofilm entfernen lassen, können wir Ihnen den Erhalt Ihres wertvollen Kieferknochens voraussagen. Denn die pathologischen Bakterien in diesem Biofilm sind dafür verantwortlich, dass der wertvolle Kieferknochen schwindet.
|
|